FREIE WÄHLER Niedersachsen besuchen Deutschlands effizienteste Power-to-Gas Anlage
Artenschutz und Landwirtschaft müssen sich nicht ausschließen
Die FREIEN WÄHLER Niedersachsen begrüßen das Abkommen zum „Niedersächsischen Weg“ und hoffen, dass damit auch die ideologische Politik gegen die Landwirtschaft ein Ende findet. Zu lange wurde die Feindschaft zwischen Umweltschützern und Landwirten herbeigeredet. Die FREIEN WÄHLER halten daher den Verzicht auf das Volksbegehren für ein wichtiges Signal. Nur gemeinsam mit den Landwirten können wir den Natur- und Artenschutz in Niedersachsen nachhaltig stärken.
Mit dem heutigen Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung scheidet der Standort Gorleben für die Suche eines geeigneten Endlagers aus. Arnold Hansen, Landesvorsitzender FREIE WÄHLER Niedersachsen, sieht durch den heutigen Ausschluss Gorlebens bei der Endlagersuche den Start einer faktenbasierten Diskussion: „Die politische Vorfestlegung auf den Standort Gorleben bei der deutschen Endlagersuche haben wir FREIEN WÄHLER Niedersachsen immer abgelehnt. Spätestens nach dem Wassereinbruch im Atommüll-Lager Asse sollte allen Beteiligten klar sein, dass die damaligen Standorte nicht nach objektiven Gesichtspunkten gewählt worden sind, sondern politische Schnellschüsse waren. Die heutige Vorstellung hat gezeigt, dass auch in Gorleben ein ähnliches Problem entstehen kann. Durch den Neustart der Endlagersuche erhoffen wir uns nun eine langfristige Problemlösung, ohne dass erneut knapp 2 Milliarden Euro für die Erkundung von ungeeigneten, aber politisch gewollten Gebieten ausgegeben wird.“
Parteitag unter Corona-Bedingungen
Arnold Hansen erneut zum Landesvorsitzenden gewählt.
Landesvorsitzender Arnold Hansen
Hansen: „Das Trauerspiel Pflegekammer steht für zwei verlorene Jahre in der Pflege.“ Die FREIEN WÄHLER Niedersachsen unterstützen die Auflösung der Zwangsinteressenvertretung Pflegekammer. Die Organisation der knapp 80.000 Pflegekräfte in Niedersachsen muss nun schnellstmöglich gesetzlich neugeregelt werden, damit das Gesundheitssystem zukunftssicher aufgestellt werden kann. Über eine Vereinigung mit freiwilliger Mitgliedschaft nach bayerischem Vorbild muss nun verlorenes Vertrauen zurückgewonnen werden und gleichzeitig eine Neuorganisation dieser Säule des Gesundheitsschutzes vorangetrieben werden.
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