Landesvorsitzender der FREIE WÄHLER Niedersachsen und Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten
Oliver Wempe, Regionspräsidenten‑Kandidat der FREIEN WÄHLER Niedersachsen, wirft Bund und Land vor, die Region Hannover und die ihr angeschlossenen 21 Kommunen seit Jahren finanziell zu überlasten und damit das verfassungsrechtlich verankerte Konnexitätsprinzip systematisch zu unterlaufen. Die Region werde zunehmend zum Zahlmeister für politische Entscheidungen, die an anderer Stelle getroffen werden, während die finanziellen Folgen vollständig auf die kommunale Ebene abgewälzt würden.
Der Jahresbericht 2026 des Niedersächsischen Landesrechnungshofs ist für Oliver Wempe, Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER Niedersachsen, nichts weniger als ein politischer Offenbarungseid der Landesregierung. Was die Prüfer auf hunderten Seiten dokumentieren, ist ein System aus fehlender Steuerung, mangelnder Kontrolle und einer Klimapolitik, die Milliarden verschlingt, ohne Wirkung zu entfalten. „Dieser Bericht zeigt nur einen Ausschnitt – und schon dieser Ausschnitt ist verheerend“, betont Wempe. Der LRH selbst weist darauf hin, dass er „sich auf Schwerpunkte beschränken musste und ggf. nur stichprobenweise prüfen konnte“. Für Wempe ist klar: Wenn schon die Stichprobe so aussieht, möchte man den Rest gar nicht sehen.

