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Frau an der Spitze! Präsidium der FREIE WÄHLER Niedersachsen ernennt die Ostfriesin Anne Friesenborg zur Sprecherin in der Wolfs-Thematik

 

Frau an der Spitze! Präsidium der FREIE WÄHLER Niedersachsen ernennt die Ostfriesin Anne Friesenborg zur Sprecherin in der Wolfs-Thematik

Anne Friesenborg, Wolfsbeauftragte FREIE WÄHLER Niedersachsen




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Anne Friesenborg: „Darüber hinaus stehe ich im ständigen Austausch mit externen Fachleuten, die sich ebenfalls mit dem Thema „Wolf“ beschäftigen. Mir liegt es sehr daran, zur Versachlichung der oftmals einseitigen Diskussion beizutragen. Klare Antworten auf Fragen zum aktuellen und zukünftigen Umgang mit dem weiter rasch anwachsenden Wolfsbestand sind gerade für die Menschen in einem Flächenland mit Weidetierhaltung wie Niedersachsen von besonderer Bedeutung.

Die starken Auswirkungen auf die Weide-Tierhaltung sind nicht erst seit dem Riss von 50 Schafen im Raum Stade vor einigen Wochen in den Fokus der Medien und Bürgerinnen und Bürger gerückt. Die weiterhin unklare rechtliche Situation zur Entnahme und zukünftiger Regulierung der Art, verlangen nach belastbaren, rechtssicheren und klaren Regeln. Deutschland hat es bisher versäumt, Vorgaben der EU in nationales Recht umzusetzen. Jetzt gilt es, endlich die erforderliche Rechtssicherheit herzustellen, damit es klare Regeln sowohl für die Entnahme als auch Erhaltung der Art auch in Deutschland gibt.

Die Feststellung des „günstigen Erhaltungszustandes“ des Wolfs in der zentraleuropäischen Population -unter Hinzuziehung verfügbarer Zahlen aus den Nachbarländern- müssen endlich zur Festlegung von Ober- und Untergrenzen des Bestandes in Deutschland führen. Um das aber zu gewährleisten, benötigen wir ein zeitnah arbeitendes Wolfs-Monitoring und Wolfsbestandsmanagement; leider sind die aktuellen Strukturen der Länder dafür noch nicht geeignet. Auch die Entwicklung von arten- und tierschutzgerechten Bejagungskonzepten für den Wolf mit einhergehenden entsprechenden Schulungen der Jäger ist zwingend erforderlich; denn die Regulierung des Wolfsbestandes in Deutschland ist bereits jetzt unumgänglich“.