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FREIE WÄHLER: Nationale Hafenstrategie beschleunigen – Maritimen Wirtschaftsstandort Niedersachsen sichern

 

FREIE WÄHLER: Nationale Hafenstrategie beschleunigen – Maritimen Wirtschaftsstandort Niedersachsen sichern

Die geplanten LNG-Terminals in Wilhelmshaven und Stade müssen konsequent in die Wasserstoffstrategie eingebunden werden.




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Unsere 15 landeseigenen niedersächsischen Seehäfen sind für die zukünftige Energiesicherheit unentbehrlich und müssen deshalb schnellstmöglich besser mit anderen Standorten in Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, und Mecklenburg-Vorpommern vernetzt und infrastrukturtechnisch ertüchtigt werden. Die FREIEN WÄHLER Niedersachsen fordern deshalb die geplante nationale Hafenstrategie zu beschleunigen, um Arbeitsplätze in der Hafenwirtschaft zu sichern, die Energieversorgung zu diversifizieren und die Wasserstoffwirtschaft voranzubringen.

 

Arnold Hansen, Landesvorsitzender FREIE WÄHLER Niedersachsen und Spitzenkandidat zur Landtagswahl, fordert, dass auch in der jetzigen Energiekrise die langfristige Verwendung der Infrastruktur im Vordergrund stehen muss: „Unsere niedersächsischen Seehäfen müssen wir zu einem kooperativen Energiehub für ganz Deutschland ausbauen. Die kurzfristige Konzentration auf LNG und Kohle darf nicht zum kostspieligen Bau von verfehlter Infrastruktur führen. Die geplanten LNG-Terminals in Wilhelmshaven und Stade müssen konsequent in die Wasserstoffstrategie eingebunden werden. Wir brauchen vor Ort eine Kombination der Terminals mit einer Ammoniak-Infrastruktur zum Flüssigimport von Wasserstoff.“

 

Die FREIEN WÄHLER setzen sich für schnelle finanzielle Unterstützung des Bundes für die Transformation aller Häfen in Niedersachsen ein. Neben einer beschleunigten Ausarbeitung der bundesweiten Hafenstrategie wollen die FREIEN WÄHLER den Standortvorteil der Seehäfen durch den Abbau von steuerlichen und bürokratischen Ungleichheiten stärken.

 

„Die Bundesregierung darf angesichts der aktuellen Lage mit ihren Investitionen nicht warten, bis 2024 die nationale Hafenstrategie vorliegt. Die Häfen in Niedersachsen sichern Arbeitsplätze für rund 40.000 Beschäftigte. Zusätzlich kommt ihnen nun eine neue strategische Rolle bei der Energieversorgung zu, welche neben der Transformation zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit weitere Finanzmittel in Anspruch nehmen wird. Als Knotenpunkt für die Off-Shore-Windenergieerzeugung und für den Import von Wasserstoff müssen die jeweiligen Hinterlandanbindungen und die Leitungsinfrastruktur jetzt mitentwickelt und gebaut werden. Eine erneute Fehlplanung wie bei der Anbindung des Jade-Weser-Ports darf sich nicht wiederholen. Damit das wirtschaftliche Herz Deutschlands weiterschlagen kann, dürfen die Häfen als Venen und Arterien nicht verstopfen. Bundesverkehrsminister Wissing und unser Energieminister Olaf Lies müssen deshalb jetzt die Erarbeitung der Hafenstrategie beschleunigen, sodass darüber bereits Anfang 2023 abgestimmt werden kann. Die zukunftsfähige Aufstellung unserer Häfen ist ein Kernanliegen, welches wir nach der Wahl im Oktober als FREIE WÄHLER auch im Parlament umsetzen werden“, so Hansen weiter.