Landesvorsitzender der FREIE WÄHLER Niedersachsen und Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten
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Hannover, 02.05.2026 Nach den jüngsten Presseenthüllungen über mögliche Unregelmäßigkeiten beim Verein Integrationsarbeit Kronsberg werfen die FREIEN WÄHLER Niedersachsen der SPD ein „systematisches Wegducken“ vor. Trotz immer neuen Hinweisen auf Unstimmigkeiten bei der Verwendung von über einer Million Euro an Fördermitteln reagiert die SPD weiterhin mit Abwehr, Relativierung und Angriffen auf Hinweisgeber.
Im Mittelpunkt der Kritik stehen nicht nur die frühere SPD‑Ratsfrau Hülya Iri, sondern inzwischen auch ihre Tochter und ihr Sohn, die beide sowohl seit Jahren im Umfeld der SPD aktiv und bei der Stadt Hannover angestellt waren. Die FREIEN WÄHLER sehen darin ein Netzwerk, das politische Nähe und familiäre Interessen auf problematische Weise vermischt. Wenn schon in lokalen Medien getitelt wird, ob die SPD in Hannover Hinweisgeber zum Schweigen gebracht werden sollten, dann stellen sich 551 Fragen.
Oliver Wempe, Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER Niedersachsen und Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten, findet deutliche Worte:
„Die SPD versucht, diesen Skandal kleinzureden, obwohl die Fakten längst auf dem Tisch liegen. Wer Hinweisgeber angreift, statt Missstände aufzuklären, hat den Anspruch auf politische Glaubwürdigkeit verspielt.“
Wempe kritisiert insbesondere, dass die SPD die Vorwürfe öffentlich abstreitet, obwohl der Verein trotz hoher Förderung inzwischen insolvent ist und keinerlei nachvollziehbare Vermögenswerte mehr besitzt.
„Es ist völlig unverständlich, wie ein Verein mit über einer Million Euro an Steuergeldern am Ende zahlungsunfähig sein kann. Dass die SPD trotzdem so tut, als sei alles in Ordnung, ist ein Schlag ins Gesicht aller Steuerzahler.“ Ein Titel der lokalen HAZ lautete dementsprechend: „Es ist eklig.“ Dem sei nichts hinzuzufügen, so Wempe.
Besonders kritisch sehen die FREIEN WÄHLER die Angriffe auf die Anzeigeerstatter.
„Anstatt Verantwortung zu übernehmen, versucht die SPD, die Boten der schlechten Nachrichten zu diskreditieren. Das ist ein durchschaubares Ablenkungsmanöver – und politisch unwürdig“, erklärt Wempe.
Besonders bitter ist, dass ausgerechnet dort, wo echte Integrationsarbeit täglich geleistet wird, in Sportvereinen, Kulturinitiativen und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die Mittel seit Jahren zusammengestrichen werden. Wemepe abschließend: „Während engagierte Ehrenamtliche um jeden Euro kämpfen müssen, verschwinden hier offenbar hohe Summen ohne nachvollziehbare Wirkung. Das ist nicht nur ein politisches Versagen, sondern ein Schlag ins Gesicht all jener, die Integrationsarbeit wirklich leben.“

