Freie Wähler Niedersachsen kritisieren 1.000 Euro Prämie: „Ein politisches Geschenk auf fremde Rechnung“

 

Freie Wähler Niedersachsen kritisieren 1.000 Euro Prämie: „Ein politisches Geschenk auf fremde Rechnung“

Oliver Wempe, Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER Niedersachsen




Zurück zur Übersicht

 

FREIE WÄHLER Niedersachsen kritisieren 1.000‑Euro‑Prämie: „Ein politisches eschenk auf fremde Rechnung“

Die FREIEN WÄHLER Niedersachsen üben deutliche Kritik an der von der Bundesregierung geplanten steuerfreien 1.000‑Euro‑Prämie für Beschäftigte. Landesvorsitzender Oliver Wempe bezeichnet das Vorhaben als „politisches Geschenk auf fremde Rechnung“, das die wirtschaftliche Realität vieler mittelständischer Betriebe ignoriere.

„Diese Prämie wird als Entlastung verkauft, ist aber in Wahrheit ein vergiftetes Geschenk“, so Wempe. „Sie greift ungefragt und unabgesprochen in die Taschen der Unternehmen – gerade jener Betriebe, die ohnehin unter hohen Energie‑ und Materialkosten leiden.“

Wempe verweist darauf, dass zahlreiche Wirtschaftsverbände bundesweit vor zusätzlichen Belastungen warnen. So kritisieren Vertreter der Bauwirtschaft Baden‑Württembergs, dass die Prämie Unternehmen unter moralischen Druck setze und in der aktuellen Lage „Gift für kleine und mittlere Betriebe“ sei . Auch andere Branchenvertreter bemängeln, dass die Bundesregierung die finanzielle Verantwortung auf Arbeitgeber abwälze, obwohl viele Betriebe kaum Spielräume hätten t.

„Die Bundesregierung glänzt mit Geld, das sie selbst gar nicht zahlt“, erklärt Wempe. „Statt echter Entlastung betreibt sie Symbolpolitik, die am Ende Arbeitsplätze gefährden kann.“

Die FREIEN WÄHLER Niedersachsen fordern stattdessen zielgerichtete Maßnahmen, die besonders betroffene Arbeitnehmer und Betriebe unterstützen – etwa durch strukturelle Entlastungen, Abbau bürokratischer Hürden und eine verlässliche Energiepolitik.

„Wir brauchen ein Krisenmanagement, das die Realität der Menschen und Unternehmen ernst nimmt“, so Wempe. „Empathie, Augenmaß und wirtschaftliche Vernunft müssen wieder Leitlinien politischen Handelns werden.“