FREIE WÄHLER: Situation der Krankenhäuser in Niedersachsen kritisch

 

Die Enquete-Kommission des Landtages zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in Niedersachsen empfiehlt die Krankenhausplanung grundlegend zu überarbeiten. Für die FREIEN WÄHLER steht dabei der Erhalt und Ausbau kommunaler Krankenhäuser im Mittelpunkt. Insbesondere die unkoordinierte Zusammenlegung von Kliniken unter dem Vorwand eine bessere Versorgung für den Bürger garantieren zu wollen, muss gestoppt werden.

Andreas Lang, Mitglied der FREIEN WÄHLER und niedergelassener Arzt in Wilhelmshaven, sieht die Situation der Krankenhäuser in Niedersachsen kritisch. „Über 70 Prozent der deutschen Krankenhäuser schreiben rote Zahlen und eine weitere wirtschaftliche Verschlechterung der Situation wird durch die Einführung des Pflegebudgets befürchtet. Der Bürger benötigt eine Sicherung der medizinischen Versorgung in Wohnortnähe, darf aber nicht mit weiteren Erhöhungen von Krankenkassenbeiträgen belastet werden“ fordert er.
Allein Innerhalb der letzten Jahre ist die Anzahl der Kliniken in Niedersachsen von 196 auf inzwischen nur noch 172 Kliniken gesunken.

Nach Ansicht der FREIEN WÄHLER muss deshalb die angekündigte Investition von einer Milliarde Euro insbesondere im Hinblick auf die Entfernungsvorgaben für Krankenhäuser eingesetzt werden. Eine weitere Spezialisierung und noch größeren Einheiten im Krankenhaussektor müssen zugunsten einer erreichbaren und wohnortnahen Versorgung verhindert werden. Wir FREIE WÄHLER wollen keine Gesundheitsfabriken. Eine stationäre Krankenhaus- und Notfallversorgung aller Bürger in allen Teilen unseres Landes muss gewährleistet bleiben.

Für die Lösung der Kostenfrage fordern die FREIEN WÄHLER die ergebnisoffene Prüfung aller Strukturen des aktuellen Gesundheitswesens. Wir unterstützen insbesondere die Vielfalt von Krankenhausträgern. Öffentliche-rechtliche, private und gemeinnützige Träger müssen sich gegenseitig ergänzen.

 

 

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