FREIE WÄHLER Niedersachsen begrüßen die Auflösung der Pflegekammer

 

FREIE WÄHLER Niedersachsen begrüßen die Auflösung der Pflegekammer

Landesvorsitzender Arnold Hansen




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Hansen: „Das Trauerspiel Pflegekammer steht für zwei verlorene Jahre in der Pflege.“

 

Die FREIEN WÄHLER Niedersachsen unterstützen die Auflösung der Zwangsinteressenvertretung Pflegekammer. Die Organisation der knapp 80.000 Pflegekräfte in Niedersachsen muss nun schnellstmöglich gesetzlich neugeregelt werden, damit das Gesundheitssystem zukunftssicher aufgestellt werden kann. Über eine Vereinigung mit freiwilliger Mitgliedschaft nach bayerischem Vorbild muss nun verlorenes Vertrauen zurückgewonnen werden und gleichzeitig eine Neuorganisation dieser Säule des Gesundheitsschutzes vorangetrieben werden.

Arnold Hansen, Landesvorsitzender FREIE WÄHLER Niedersachsen, kritisiert besonders das konzeptlose Handeln des Gesundheitsministeriums: „Gerade die aktuelle Krise hat uns gezeigt, dass wir ohne die Kompetenz der Pflege den Gesundheitsschutz aller Bürger nicht sicherstellen können. Das organisatorische Chaos seit Einführung der Pflegekammer ist besonders auf die mangelnde Kommunikation im Vorfeld der Einführung zurückzuführen und hat der Qualität der Pflege in Niedersachsen einen Bärendienst erwiesen. Hier hat Gesundheitsministerin Reimann klar versagt.“

Im Zuge der Neuregelung setzen die FREIEN WÄHLER Niedersachsen auf eine wirkliche Arbeitnehmervertretung, in dessen Rahmen Qualitätssicherung für die Pflege erfolgen kann. Der bayerische Weg über Vereinigungen mit freiwilliger Mitgliedschaft kann hier verlorenes Vertrauen wiederaufbauen.

„Das Trauerspiel Pflegekammer hat Niedersachsen neben 6 Millionen Euro auch zwei Jahre bei der Organisation der Pflege gekostet. Durch die Zwangsmitgliedschaft und die Mahngebührenbescheide ist viel Vertrauen bei den Pflegekräften verspielt worden. Eine zielgerichtete Bedarfsorganisation der Pflege mit entsprechenden Vergütungsvereinbarungen sowie klare Qualitätsvorgaben für Aus- und Weiterbildung hätte zur Attraktivität des Berufsbilds beitragen können. Durch die nun angekündigte Rückabwicklung ist diese wichtige Säule des Gesundheitsschutzes nachhaltig beschädigt“, so Hansen weiter.

 

 

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