Lokale Abgeordnete müssen sofort für faire Pflege-Vergütung kämpfen!

 

Lokale Abgeordnete müssen sofort für faire Pflege-Vergütung kämpfen!

Petra Appeldorn, Pressesprecherin FREIE WÄHLER Niedersachsen




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Petra Appeldorn, Pressesprecherin FREIE WÄHLER Niedersachsen warnt eindringlich vor einer unbezahlten Mehrbelastung und fordert die Bundestags- und Landtagsabgeordneten in der Region zum sofortigen Handeln auf.

„Wir wenden uns heute direkt an die Abgeordneten aller Parteien in Niedersachsen: Die Entscheidung in Berlin, Pflegekräfte mit mehr Kompetenzen – sprich, mehr Arbeit und mehr Verantwortung – zu versehen, ist ein gefährlicher Blankoscheck. Sie dürfen nicht zulassen, dass diese Mehrarbeit unbezahlt bleibt und die Pflege zum Lückenbüßer des Ärztemangels wird. Wir fordern Sie auf: Setzen Sie sich in Ihren Fraktionen auf allen Ebenen (Bund und Land) mit Nachdruck dafür ein, dass die neuen Befugnisse sofort mit einer deutlichen, tariflich gesicherten Gehaltsanpassung verknüpft werden. Die Attraktivität des Pflegeberufs darf nicht durch unbezahlte Mehrbelastung zerstört werden“, so Appeldorn.

FREIE WÄHLER Niedersachsen sehen die Gefahr, dass die vermeintliche Aufwertung der Pflege durch die Übernahme von Tätigkeiten wie Blutentnahmen oder komplexer Wundversorgungen in der Praxis zu einem unbezahlten Pflichtenkatalog verkommt. Die Gesetzesverabschiedung garantiert keine direkte und flächendeckende Erhöhung der Löhne, die der gesteigerten Verantwortung gerecht wird.

FREIE WÄHLER Niedersachsen fordern die Abgeordneten auf, sich dafür einzusetzen, dass die notwendige Qualifizierung als bezahlte Arbeitszeit zählt und nicht in der Freizeit der Pflegenden erfolgen muss.

Gerade in ländlichen Regionen, ist die Sicherstellung der Versorgung existenziell.

„Wir brauchen echte Anreize und eine finanzielle Anerkennung der Leistung, um Fachkräfte aufs Land zu locken und dort zu halten. Wenn die neuen Befugnisse nicht sofort zu einem deutlichen Gehaltssprung führen, dann ist das ein Verrat an all jenen, die täglich unter hohem Druck arbeiten. Wir erwarten von unseren gewählten Volksvertretern, dass sie jetzt Haltung zeigen und die Lohnfrage zur Chefsache machen,“ erklärt Appeldorn abschließend.