Niedersachsen auf der Europawahl-Liste der FREIEN WÄHLER gut vertreten

Landwirtin aus dem Allgäu führt FREIE WÄHLER in Europawahl

Die FREIEN WÄHLER haben am Sonnabend in Erfurt ihre Bundesliste für die Europawahl im Mai aufgestellt. Auf den ersten Listenplatz wurde mit 75 Prozent der Stimmen die bayerische Landtagsabgeordnete Ulrike Müller gewählt. Platz 2 besetzt der Journalist Wolf Achim Wiegand aus Hamburg, auf Platz 3 kam Rheinland-Pfalz-Landeschef Manfred Petry.

Ulrike Müller, Landwirtin aus dem Allgäu, war vom Bundesvorstand der Partei für den Spitzenplatz vorgeschlagen worden. Sie sagte nach ihrer Wahl, sie strebe bei der Europawahl am 25. Mai mindestens drei Prozent der Stimmen an. Der Bundesvorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, hatte zuvor mehr Einfluss der Regionen und eine stärkere Bürgerbeteiligung in Europa gefordert.

Niedersachsen findet sich auf der Liste der FREIEN WÄHLER gut wieder: Auf Platz sechs kandidiert der gebürtige Ostfriese Gerriet Kohls aus Hannover-Langenhagen. Ersatzkandidat für Kohls ist Werner Goldmann aus dem Landkreis Göttingen. Auf Platz 12 folgt Günter Scheunemann aus Rotenburg/Wümme. Platz 18 belegt Andreas Bienstein aus Hannover-Garbsen und Platz 22 Robert Kiauka aus Osnabrück. Der Landesvorsitzende der FREIEN WÄHLER Niedersachsen, Arno Ulrichs, zeigte sich mit den Platzierungen sehr zufrieden: „Wir haben unsere Kandidaten alle im ersten Drittel der Liste platzieren können. Mit unserer Spitzenkandidatin haben wir zudem die Chance, das gerade für Niedersachsen wichtige Thema Entwicklung der ländlichen Regionen in unserem Wahlkampf authentisch zu vertreten.“

Die FREIEN WÄHLER hatten bei der Europawahl 2009 bundesweit 1,7 Prozent der Stimmen geholt und waren so an der damaligen Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht hatte diese Sperrklausel später gekippt, woraufhin der Bundestag sie auf drei Prozent reduziert hat. Dagegen sind erneute Klagen in Karlsruhe anhängig - darunter auch eine der FREIEN WÄHLER.