Landesvorstand der FREIEN WÄHLER beriet über Kommunal- und Europawahlen

Tagung in Ganderkesee beschließt Gründung eines kommunalpolitischen Bildungswerkes

Landesvorstand FREIE WÄHLER Niedersachsen in Ganderkesee

Der Landesvorstand der FREIEN WÄHLER Niedersachsen hat sich am Sonnabend zu einer Tagung in Ganderkesee getroffen. In der dortigen Landesgeschäftsstelle bereitete der Landesvorstand die Wahlen des nächsten Jahres vor. Am 25 Mai 2014 finden neben der Europawahl in zahlreichen niedersächsischen Kommunen auch Bürgermeister- und Landratswahlen statt.

Nach dem erstmaligen Antritt bei der Bundestagswahl in diesem Jahr werden die FREIEN WÄHLER auch zur Europawahl 2014 antreten. „Wir wollen ein Europa, das sich von unten nach oben aufbaut. Wir stehen für ein Europa der Bürger und der Regionen. Eine Bevormundung der Menschen durch die EU und weitere Rettungsschirme für überschuldete Länder lehnen wir ab“, fasste Landesvorsitzender Arno Ulrichs (Ihlow) die Haltung der FREIEN WÄHLER zusammen. Für die Liste der FREIEN WÄHLER zur Europawahl, die im Januar in Erfurt aufgestellt wird, diskutierte der Landesvorstand erste Personalvorschläge, die in den nächsten Wochen abgerundet werden.

Von hoher Bedeutung für die FREIEN WÄHLER sind die kommunalen Direktwahlen des nächsten Jahres. „Wir stehen in der Kommunalpolitik für sachorientierte Entscheidungen, Transparenz und Bürgerbeteiligung“, so die stellvertretende Landesvorsitzende Renate Bitz (Hannoversch-Münden). „Dort, wo die wieder antretenden Amtsinhaber diesem Anspruch nicht genügen, werden wir mit eigenen oder Wählergemeinschaftskandidaten ins Rennen gehen. Die Menschen haben die Nase voll von parteipolitischem Geklüngel in der Kommunalpolitik.“

Zur weiteren Verbesserung der kommunalen Arbeit beschloss der Landesvorstand die Einrichtung eines kommunalpolitischen Bildungswerkes. Die Anforderungen auch in der Kommunalpolitik würden immer umfassender, die Mandatsträger müssten sich häufig mit komplexen Sachverhalten auseinandersetzen. „Wir wollen mit dem Bildungswerk vor allem diejenigen unterstützen, die Kommunalpolitik ohne Parteibrille betreiben wollen“, kündigte Landespressesprecher Udo Striess-Grubert (Wilhelmshaven) an.