FREIE WÄHLER ab heute im Europaparlament vertreten

Ulrike Müller: "FREIE WÄHLER sind Anker für Bürgernähe und Regionalität in Europa"

Straßburg: Die am 25. Mai in das Europaparlament gewählte Landwirtin Ulrike Müller tritt heute für die FREIEN WÄHLER ihr Mandat im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Europaparlaments an. Ihr Ziel ist es, sich in den nächsten fünf Jahren für mehr Bürgernähe und Regionalität in der Europapolitik einzusetzen: "Wichtige Entscheidungen für das Leben der Menschen vor Ort müssen auch vor Ort entschieden werden", sagte Müller vor Beginn der Plenarsitzung und machte deutlich, sich zwar konstruktiv aber durchaus kritisch im Europaparlament einbringen zu wollen: "Europa brauchen wir für die großen Zukunftsaufgaben wie die Klimapolitik, nicht aber um durch erschöpfende büro- kratische Regelungen Mittelstand und Handwerk zu schwächen."

Es dürfe, laut Müller, nicht länger Gewohnheit in Europa sein, die
Bedürfnisse der Menschen hinter die Interessen der Großkonzerne zu stellen, während zugleich wesentliche Entscheidungen hinter verschlossenen Türen getroffen werden: "Mir ist es ein Herzensanliegen, Europa den Bürgern verständlich zu machen und sie in die Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen."

In diesem Zusammenhang erneuerte Müller ihr Vorhaben, das derzeit zu verhandelnde transatlantische Freihandelsabkommen unter den gegenwärtigen Umständen im Europaparlament abzulehnen: "Exklusive Klagemöglichkeiten für Konzerne gegen Staaten und die nach wie vor intransparente Verhandlungsführung sind für mich indiskutabel und als FREIE WÄHLER in in keinem Fall tragbar."